Jedes Jahr am zweiten Sonntag des Monats Juni wird der Tag des Gartens in Deutschland gefeiert. Der Sinn dieses Tages ist es, den Menschen die Bedeutung des Gartens und des Kleingartens näher zu bringen. Der Garten und die dazugehörige Gartenarbeit wirken sich positiv auf das psychische und physische Wohlbefinden aus. Zusätzlich soll der Tag der Gartenarbeit auf die soziale und ökologische Bedeutung des Gartens hinweisen.

Gartenarbeit ist gut für die Gesundheit

Es ist keine Neuheit, dass Gartenarbeit positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Diese bewährten Erkenntnisse werden von den Ärzten für innovative Therapieansätze eingesetzt. Der Körper wird bei der Gartenarbeit in Bewegung gehalten. Stress wird bei der Arbeit im Garten reduziert, wodurch das Herz-Kreislaufsystem entlastet wird. Zudem hat die Gartenarbeit positive Auswirkungen auf Menschen, die unter Depressionen leiden und emotionale Probleme aufweisen. Durch das Pflegen und Hegen der Grünanlage können Sorgen und Ängste schneller verarbeitet werden. Der Mensch erhält das Gefühl etwas zu leisten und ist dadurch motiviert.

Gartenarbeit stärkt die Persönlichkeit

Um bei der Gartengestaltung erfolgreich zu sein, bedarf es ausreichend Zeit, Hände und einen Plan. Dabei wird schnell deutlich, dass Gartenarbeit der Seele und dem Geist guttut. Die Kombination aus Farben, körperlicher Aktivität und frischer Luft hat nicht nur auf den Köper eine positive Auswirkung. Besonders für Menschen im Ruhestand kann die Gartenarbeit erfüllend sein. Die Arbeit im Garten gibt eine neue Aufgabe, welche dem Alltag wieder eine Struktur gibt. Dank der wechselnden Jahreszeiten und Wetterbedingungen fallen im Garten jederzeit neue Herausforderungen an. Um diesen Herausforderungen standzuhalten, sind flexible Anpassungen notwendig.