Gartenbewässerung und was zu beachten ist

Ein neu angelegter Garten, aber auch seit Jahrzehnten gepflegte grüne Oasen leiden im Sommer zunehmend unter Hitzeperioden und Trockenheit. Wenn die regelmäßige Bewässerung fehlt, nehmen Stauden, Büsche und Gemüsepflanzen dauerhaften Schaden. Richtiges Gießen hilft, die Pflanzen über den Sommer zu bringen.

Morgens und abends: Zeit zum Gießen

Gartenschlauch und Gießkanne kommen am besten in den frühen Morgenstunden und erst wieder in der Dämmerung zum Einsatz. Auf dem harten, erhitzten Boden verdunstet das wertvolle Nass sonst sofort und gelangt nicht zu den Wurzeln der Pflanzen. Im schlimmsten Fall verbrennen Blätter und zarte Knospen beim Gießen in der Mittagshitze. Wassertropfen auf den Blättern erzeugen den sogenannten Lupeneffekt. Die Pflanzen werden nachhaltig geschädigt.

Viel Wasser hilft

Bei Stauden oder Gemüsepflanzen lässt sich leicht prüfen, ob und wie viel Wasser die Pflanze benötigt. Fühlt sich die Erde bröselig und trocken an, ist es höchste Zeit, den Wasserhahn anzudrehen. Am besten hilft ein sanfter, aber gezielter Wasserstrahl im Wurzelbereich. Dabei sollte selbstverständlich nicht das Erdreich weggespült werden, sondern in einigem Abstand die Pflanze gründlich gewässert werden. Sträucher und Blumenpflanzungen gedeihen besser nach kräftigen Wassergaben. Mehrere Male wenig zu gießen ist in heißen Sommern nicht die richtige Strategie.

Geschickt pflanzen und pflegen

Trockenheit im Garten lässt sich aber auch anders bekämpfen: Bewährt haben sich Bodendecker oder auch Mulch für Beete und auf Baumscheiben. Dichte Anpflanzungen von Pflanzen, die tief und flächig wachsen verringern die Oberflächenverdunstung. Klassisch ist eine Kombination von Rosen und Lavendel: Hier sind das Praktische und Schöne optimal kombiniert. Zwischenräume im Gemüsegarten und in Staudenbeeten lassen sich mit Mulch abdecken, sodass die heiße Mittagssonne keine Chance hat. Neben dem klassischen Rindenmulch bieten sich abgeschnittene, nicht Samen tragende Pflanzenreste an.